Der Kubus-Sessel des Bauhaus
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Als früher Bauhaus-Schüler beschäftigte sich Peter Keler (1898–1982) in Weimar mit Malerei, Farbgestaltung und Holzarbeiten. Ab 1975 arbeitete Peter Keler rund sieben Jahre als „Tecta-Mitarbeiter“, wie er sich selbst bezeichnete.
Als Peter Keler den Sessel D1 im Jahr 1925 entwarf, verfolgte er einen radikalen Denkansatz: Die Klarheit des Kubus sollte auf ein Möbel übertragen werden – dazu noch auf eines, das der Bequemlichkeit diente. Keler entwarf den Kubus-Sessel als Prototypen am Staatlichen Bauhaus Weimar. Er war gedacht für das Haus „roter Kubus“ von 1923, das aus der Hand seines Freundes, des Architekten Farkas Mólnar, stammte.
Dieser rote Wohnkubus, auch der rote Würfel genannt, wurde am Horn in Weimar mit großen Fensterflächen und einem ausgelagertem Glasgang geplant. „Es lebe der neue Kubus: das erste, würfelförmige Haus der Welt – Kuri!“, formulierte die Kuri-Guppe am Bauhaus.
Den ersten Prototyp des D1 gibt es heute noch: Mit rotem Leder bezogen, ist das Original im Kragstuhl Museum, Lauenförde, zu sehen. Nach jahrelanger, intensiver Zusammenarbeit mit Tecta beschloss Peter Keler, seinen Prototyp der Sammlung zu stiften. Sichtbar ist hier übrigens ein merkwürdiges Detail: Unterhalb der Armlehne wird eine Naht offenbar. Ein Kunstgriff, da das Leder für den Prototyp nicht ausreichte.
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Als Peter Keler den Sessel D1 im Jahr 1925 entwarf, verfolgte er einen radikalen Denkansatz: Die Klarheit des Kubus sollte auf ein Möbel übertragen werden – dazu noch auf eines, das der Bequemlichkeit diente. Keler entwarf den Kubus-Sessel als Prototypen am Staatlichen Bauhaus Weimar. Er war gedacht für das Haus „roter Kubus“ von 1923, das aus der Hand seines Freundes, des Architekten Farkas Mólnar, stammte. Produkt ansehen